Wie werden Fernsehfilme produziert?
Die Alternative zu Kinofilmen sind Fernsehfilme. Dies sind Filme, die speziell für die Ausstrahlung über die TV Sender produziert werden. Solche Produktionen sind im Regelfall von einer oder mehreren Produktionsgesellschaften in Auftrag gegeben und finanziert worden. Es kommt auch vor, dass Fremd- oder sendereigene Produktionsfirmen den Ablauf der Filmproduktion übernehmen. Dadurch können Sendet die Erlöse der Umsätze aus der Produkten wiederum als Einnahmen der eigenen Produktionsfirma zu erhalten. Zugleich werden auch die wirtschaftlichen Risiken von einer Filmproduktion stark verringert.
Normalerweise ist es so, dass ein Produzent, bzw. ein Autor oder Regisseur einer Redaktion oder eines Fernsehsenders eine Idee anbietet. Anschließend wird entscheiden, ob diese umgesetzt und verfilmt werden kann. Nimmt die Redaktion diese Idee an, so finden zahlreiche Konferenzen bezüglich der Produktuon und ihrer Planung statt. Wenn die Umsetzung stattfindet, so muss als Nächstes ein Drehbuch geschrieben werden.
Wenn ein Drehbuch entwickelt wird, so wird es zumeist von einem Redakteur betreut. Das Drehbuch, das fertig ist, wird dann wiederum in einer Sitzung mit der Redaktion vorgeschlagen, wo entschieden wird, ob dieses angenommen werden kann. Zeitgleich erstellt der Produzent eine Kalkulation für die Umsetzung des Drehbuchs mit allen Kosten, die eingeplant werden müssen. Anschließend nimmt die Redaktion den Rohschnitt, die Abmischung, die Musik und auch das Sendeband für den Film ab. Die Produktionsfirma behält so lange die Rechte am Film, bis ein Sender einen Auftrag für die Produktion an die Firma vergibt und die Rechte kauft. Dies kann in völlig unterschiedlich langen Zeiträumen ablaufen, meistens allerdings in sehr wenigen Wochen. Anders ist das bei Spielen wie Farmerama.
Die Rechte am fertigen Film gehören allerdings schon bei der Filmproduktion dem Sendet. Der Produzent des Films trägt ganz allein das Risiko. Dies bedeutet: Wenn Kosten überschritten werden, so trägt diese der Produzent, wenn er nicht versichert ist. Je nach Art und Budget reicht das Format der Fernsehfilmproduktion von einem Kinefilm bis hin zu einer neuartigen digitalen Aufzeichnung. Das am meisten bisher produzierte Format war bis zum Jahr 2002 Betacam SP, danach folgte das neuere Format Digi Beta sowie das Format IMX, was nur vom NDR verwendet wurde. Heute werden die meisten Fernsehfilme im neuen und fortschrittlichen HDTV produziert, welches für scharfe Bilder und leuchtende Farben steht. Diese Qualität kennt man sonst nur von Spielen wie rama
oder anderen namhaften
free games im
Online Bereich.
Es gibt in Deutschland vi
ele Autoren und Produzenten, die sich auf Fernsehfilme spezialisiert haben. Die bekanntesten Vertreter davon sind beispielsweise für Dokumentarfilme Georg Stefan Troller oder auch Gero von Boehm. Für fiktonale Filme sind Marco Serafini und Dieter Wedel sehr bekannt für bekannte deutsche Fernsehfilmproduktionen.