Kinofilme dienen der Unterhaltung der Kinobesucher
Alles, was wir heutzutage mit Abendsunterhaltung und Erholungsmöglichkeit verbinden, nahm seinen Anfang im Jahr 1889. Zu der Zeit wurde das erste Kinetoskop erfunden. Erst zwei Jahre später erschien der erste Filmprojektor. Diesen Jahren verdanken wir die tollen Erlebnisse heutiger Tage. Die größte Quelle der Filme namens Hollywood entstand im 20. Jahrhundert, noch vor dem Ersten Weltkrieg. Die Natur, Landschaft und das sonnige Wetter waren die perfekten Bedingungen für die Filmindustrie, die damals außer Drehplätzen im Sonnenschein nicht viel zu Verfügung hatte. So entstand ein Genre, der Western, das sich bis heute erhalten hat. Die damaligen Meisterwerke, die in unüberdachten Studiogeländen produziert waren, begeisterten die Zuschauer.
Die Tonfilme waren ein riesiger Fortschritt der Filmindustrie. Damit war der Weg für die Musikfilme frei gemacht. 1927 erschien DER JAZZSÄNGER, der erste Musikfilm der Kinogeschichte. Das Publikum litt unter Wirtschaftsdepressionen und war sehr unterhaltungsbedürftig. Dieser Film ist eine perfekte Ablenkung von dem Alltag gewesen. Danach kam eine Welle der Musikfilme, die einen großen Erfolg brachte, erst nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sie nach. Einen besonderen Platz in der Filmgeschichte besitzen die Zeichentrickfilme. 1928 wurde der Walt Disney berühmt. Seine Mickey Mouse Figur brachte ihm den Welterfolg. Die Filmproduktion bekam eine neue Richtung und die Zuschauer die abendfüllende Filme.
Kinofilme für Kinder und Erwachsene
Die Schriftsteller lieferten immer mehr Ideen, die die Filmproduktion zu einer rasanten Entwicklung brachten. Schon im Jahre 1933 erschien KING KONG auf den Bildschirmen. Der Film trug zu seiner Zeit was monströses in sich, erregte gleichzeitig Furcht und Mitleid. Damit begann auch eine neu Filmepoche, die den Namen Sciencefiction bekam. Den Filmemachern hat es gelungen Naturwissenschaft, Geschichte und mentale Entwicklung zu verbinden und mit traditionellen Handlungsmustern zu verfremden.
Film noir, oder Schwarze Serie, zählte zu dem Erfolg der französischen Filmindustrie. Es war ein Genre, das über das Leben im Milieu berichtete. Polizei-, Verbrecher- und Mordgeschichten öffneten ein Tor in eine neue Filmewelt. Nach dem Zweiten Krieg blieben die körperlichen und seelischen Wunden der Menschen noch lange ungeheilt. Die neu Welle der Filme, Neorealismus- Genre, sollte dabei helfen den Schmerz zu verarbeiten.
Die Rolle der Filme im Leben der Menschen zeichnete sich als riesengroß, der Einfluss lies sich nicht unterschätzen. Da wurde auch eine Möglichkeit erkannt, die Kinofilme als Propagandainstrument zu benutzen. Als ein grandioses Beispiel dafür ist der Film KRIEG UND FRIEDEN, ein wahrer Meisterwerk.
Seit den 60er Jahren sind Fernsehen und Filmindustrie eng verbunden. Das Fernsehen erwies sich als großes Werbeinstrument für die teure Kinofilme.
Doch in den vergangenen Jahren haben Filmexperten aus aller Welt einen Wandel beobachtet: Kinofilme wurden mehr und mehr zu Low-Budget-Produktionen und es kristallisierten sich nach und nach Regisseure heraus, die geringe Budgets beim Drehen von Filmen zu einem bewussten Stilelement werden ließen. Und Filmfans dankten es ihnen. Trash in den Kinos sorgte plötzlich für klingelnde Kinokassen und einen allmählich steigenden Umsatz - und ebnete somit auch den Weg hinaus aus dem Tal der Tränen.
Doch in letzter Zeit stagniert das Geschäft mit dem Film erneut. Nicht verwunderlich, bestand das Drehen von Filmen in Hollywood und anderen Filmschmieden dieser Welt bislang immer auch in der Suche nach neuen, frischen und innovativen Ideen, um den Film auch weiterhin am Leben zu erhalten und für Kinobesucher und Filmfans interessant(er) zu machen. Nicht zuletzt talentierten Nachwuchsschauspielern ist es daher zuzuschreiben, dass Filme auch heute noch gern gesehen werden - egal, ob diese auf einer brillianten oder einer bereits bekannten Idee und dem Schema X beruhen.